Gonarthrose

Gonarthrosis » Causes & Therapy of Knee Osteoarthritis ✓

Author
Von Corinna Schack
04. July 2024
•
Lesezeit: 9
Author
Corinna Steiger
Managing Director

"My name is Corinna, and from my own experience with a painful ganglion on my wrist, I discovered an alternative solution instead of surgery: high-quality collagen powder. The results were amazing and strengthened my belief in natural remedies and supplements. We want to help others support their health and well-being with high-quality and natural products. I am convinced that conscious actions and the choice of high-quality products benefit both health and our environment. My story shows how these principles can bring about positive changes in everyday life."

Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis

Gonarthrose, auch bekannt als Kniearthrose, ist eine häufige Erkrankung, die viele Menschen betrifft und ihre Lebensqualität erheblich beeinträchtigen kann.

Wenn Sie unter der Arthrose im Knie leiden, haben Sie möglicherweise Schmerzen, Steifheit und Bewegungseinschränkungen im Kniegelenk bemerkt. 

In diesem Artikel erfahren Sie mehr über die Ursachen und Symptome dieser Erkrankung sowie über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten der Kniearthrose. 

Von konservativen Maßnahmen bis hin zu operativen Eingriffen – wir geben Ihnen einen Überblick über die Behandlungswege und darüber, was Sie für Ihren Alltag tun können.

Kniearthrose: Was verbirgt sich hinter einer Gonarthrose?

Die Gonarthrose ist eine degenerative Erkrankung, die schleichend kommt und langsam fortschreitet. Dabei ist die Arthrose im Knie nicht primär entzündlich, da es bei dieser Erkrankung primär zum Abbau der Knorpelmasse kommt – also der typische Gelenkverschleiß. 

Die Knorpelmasse, die praktisch der Puffer zwischen den Knochen ist, wird mit zunehmendem Alter immer weiter abgenutzt und es kommt dazu, dass die Knochen mehr oder weniger aufeinander reiben, was dann zu Schmerzen und Beschwerden führt.

Welche Formen der Gonarthrose gibt es?

Die Gonarthrose, oder Kniegelenksarthrose, kann in verschiedene Formen eingeteilt werden, je nachdem, welche Teile des Kniegelenks betroffen sind und wie die Erkrankung verläuft. 

Hier sind die wichtigsten Formen der Gonarthrose:

  • Primäre Gonarthrose: Diese Form entsteht ohne erkennbare Ursache und ist oft auf den natürlichen Alterungsprozess zurückzuführen. Sie betrifft meist beide Knie und entwickelt sich allmählich über viele Jahre.
     
  • Sekundäre Gonarthrose: Die sekundäre Gonarthrose entwickelt sich infolge einer anderen Erkrankung oder Verletzung, wie etwa einer früheren Knieverletzung, Meniskusschäden, Fehlstellungen der Beine (z. B. X- oder O-Beine) oder entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma. Die sekundäre Gonarthrose kann einseitig auftreten und ist oft auf einen spezifischen Auslöser zurückzuführen.
     
  • Mediale Gonarthrose: Bei dieser Form ist der innere (mediale) Teil des Kniegelenks betroffen. Diese Art tritt häufig auf, da der mediale Gelenkbereich stärker belastet wird.
     
  • Laterale Gonarthrose: Diese betrifft den äußeren (lateralen) Teil des Kniegelenks und ist seltener als die mediale Gonarthrose. Sie kann durch Fehlstellungen oder ungleichmäßige Belastung entstehen.
     
  • Retropatellare Gonarthrose: Hierbei ist der Bereich hinter der Kniescheibe (Patella) betroffen. Diese Form tritt häufig bei Menschen auf, die viel knien oder hocken müssen, und kann durch Fehlstellungen der Kniescheibe begünstigt werden.

Des Weiteren wird die Gonarthrose in verschiedene Schweregrade eingeteilt, die hauptsächlich auf den Fortschritt hinweisen. 

Die verschiedenen Gonarthrose Stadien sind:

  • Gonarthrose Grad 1 (leicht): In diesem frühen Stadium zeigen sich geringe Veränderungen im Kniegelenk, wie leichte Knorpelabnutzung und minimale Schmerzen. Die Gelenkspalten sind noch weitgehend normal, und die Beweglichkeit ist kaum eingeschränkt.
     
  • Gonarthrose Grad 2 (moderat): Der Knorpelabbau ist deutlicher erkennbar, und es können erste Knochenauswüchse (Osteophyten) auftreten. Schmerzen und Steifheit nehmen zu, besonders nach Belastung oder längeren Ruhephasen. Die Gelenkspalten beginnen sich zu verengen.
     
  • Gonarthrose Grad 3 (schwer): Der Knorpelabbau ist fortgeschritten, und die Gelenkspalten sind deutlich verengt. Stärkere Schmerzen und häufige Entzündungen sind typisch. Die Beweglichkeit ist deutlich eingeschränkt, und die Betroffenen haben Schwierigkeiten, alltägliche Aktivitäten durchzuführen.
     
  • Gonarthrose Grad 4 (sehr schwer): Dies ist das fortgeschrittenste Stadium der Gonarthrose, in dem der Knorpel weitgehend oder vollständig abgebaut ist. Die Knochen reiben direkt aufeinander, was starke Schmerzen und erheblich eingeschränkte Beweglichkeit verursacht. Die Gelenkdeformitäten sind ausgeprägt, und es kommt häufig zu Entzündungen und Schwellungen.
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Alle Ursachen im Überblick

Es gibt keine spezielle Gonarthrose Ursache, da die Kniegelenksarthrose auch ohne einen konkreten Auslöser auftreten kann. 

Häufig handelt es sich bei der Arthrose im Knie um eine altersbedingte Abnutzung, an der Sie im Grunde nicht viel machen können und es keine Kniearthrose Ursache gibt, auf die die Beschwerden zurückzuführen sind.

Erste Anzeichen & typische Symptome: So macht sich eine Kniearthrose bemerkbar 

Die ersten Anzeichen einer Arthrose im Knie sind Beschwerden beim Treppensteigen und dem sogenannten Anlaufschmerz, wenn sie lange gesessen haben.

Typische Gonarthrose Symptome sind auch Gelenkschmerzen und Beschwerden im Knie, wenn Sie etwas Schweres tragen. Im weiteren Verlauf kann die Arthrose ein geschwollenes Knie verursachen und beim Bewegen kann es zu knackenden oder knirschenden Geräuschen kommen. Hauptsächlich bei feuchtkaltem Wetter kann das Kniegelenk besonders empfindlich und schmerzhaft sein.

Diagnose: Wie wird eine Arthrose im Knie festgestellt?

Ob eine Gonarthrose vorliegt, wird durch eine genaue Diagnostik festgestellt. Ein Gespräch, bei dem die Beschwerden abgefragt werden, ist Teil der Diagnostik. 

Auch eine Untersuchung der Körperhaltung, des Gangs und ob das Kniegelenk geschwollen ist, wird dabei untersucht. Um Klarheit zu bekommen und die Diagnose zu bestätigen, ist bei der Kniegelenksarthrose das Röntgen unerlässlich und trägt zur Diagnostik bei.

Behandlung: Welche Optionen es gibt

Es gibt zum einen die konservative Gonarthrose Behandlung und zum anderen die Operation. Je nach Schweregrad kommen verschiedene Behandlungsformen infrage. 

Allerdings können Sie auch selbst einiges für Ihren Alltag tun – eine ärztliche Beratung gehört bei anhaltenden Beschwerden dazu.

Folgende Maßnahmen werden im Zusammenhang mit Gelenkgesundheit oft genannt:

  • Gewichtskontrolle: Ein gesundes Körpergewicht reduziert die Belastung der Knie.
  • Regelmäßige Bewegung: Gelenkschonende Aktivitäten wie Schwimmen oder Radfahren stärken die Muskulatur und fördern die Beweglichkeit.
  • Kräftigungsübungen: Stärken Sie die Oberschenkelmuskulatur, um das Knie zu stabilisieren.
  • Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren kann Teil eines gesunden Lebensstils sein.
  • Schuhwerk: Tragen Sie gut gedämpfte, bequeme Schuhe zur Entlastung der Knie.

Diese Maßnahmen können das Risiko verringern. Ob Hyaluronsäure-Präparate bei Gonarthrose einen Nutzen haben, ist wissenschaftlich nicht geklärt. 

Die Injektion von Hyaluronsäure ins Kniegelenk verbessert die Schmierung und Dämpfung, reduziert Reibung und Schmerzen und erhöht die Beweglichkeit. 

Diese Behandlung kann Entzündungen lindern und den Knorpelabbau verlangsamen, was zu einer besseren Lebensqualität führt. Wissenschaftlich belegt ist dies aber nicht.

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Ob eine Ergänzung für Sie infrage kommt, besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. 

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Konservative Therapie

Je nach Schweregrad der Arthrose im Knie gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Eine Gonarthrose Therapie ist die konservative Behandlung, die mit Physiotherapie, Akupunktur und Medikamenten durchgeführt wird. 

Mit dieser werden nicht nur die Schmerzen behandelt, sondern die Übungen kräftigen Ihre Muskeln und entlasten somit Ihr Knie.

Operative Therapie

Ist die Arthrose schon im fortgeschrittenen Stadium, kann auch eine Operation als Gonarthrose Behandlung infrage kommen. Allerdings muss nicht zwingend ein künstliches Kniegelenk eingesetzt werden. 

Nicht selten sind verletzte oder instabile Bänder der Ursache. Mit einer Operation können diese dann wieder stabilisiert werden und das Knie wird entlastet. 

Erst wenn keine Kniegelenkstherapie mehr hilft, kommt es zu einer Knie-Endoprothese, also einem künstlichen Kniegelenk.

Bewegung: Wie kann Sport bei Gonarthrose helfen?

Sport und Bewegung sind bei Kniegelenksarthrose besonders wichtig. Zum einen können Sie somit ein zu hohes Gewicht reduzieren, um die Knie zu entlasten. 

Doch auch durch die regelmäßige Bewegung kann die Muskulatur rund um das Knie gestärkt werden, sodass auch hier das Gelenk entlastet und die Beweglichkeit gefördert wird. 

Mit speziellen Kräftigungsübungen der Oberschenkelmuskulatur können Sie zudem das Knie stabilisieren, um die Beschwerden zu reduzieren.

Fazit

Auch, wenn Gonarthrose eine weit verbreitete degenerative Kniegelenkserkrankung ist, kann sie auch konservativ behandelt werden. Außerdem können Sie auch selbst einiges für Ihren Alltag tun. 

Mit gezielten Maßnahmen wie Gewichtskontrolle, regelmäßiger Bewegung und einer ausgewogenen Ernährung kann das Risiko verringert werden. 

Hyaluronsäure-Injektionen gehören in ärztliche Hände. Ob ergänzende Hyaluron-Kapseln einen Nutzen bieten, ist wissenschaftlich nicht belegt – besprechen Sie die Einnahme mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

FAQ

Wie können Sie das Risiko einer Gonarthrose senken?

Bewegung, Muskelaufbau und gesundes Gewicht gelten als sinnvolle Maßnahmen. Ob Nahrungsergänzungsmittel vorbeugen können, ist nicht belegt.

Welche Orthese kann bei Gonarthrose nützlich sein?

Bei Gonarthrose kann eine Knieorthese nützlich sein, die das Gelenk stabilisiert und entlastet. Besonders hilfreich sind entlastende Orthesen, die den medialen oder lateralen Bereich des Knies unterstützen und die Belastung besser verteilen, da sie Schmerzen linder und die Beweglichkeit verbessern können.

Was bewirkt Akupunktur bei Gonarthrose?

Akupunktur wird als Behandlungsverfahren bei Gonarthrose eingesetzt und kann die Durchblutung verbessern. Wie gut sie bei einzelnen Menschen anschlägt, ist unterschiedlich – besprechen Sie es mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Rechtlicher Hinweis:

Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Sie ersetzen keinesfalls die professionelle Beratung oder Behandlung durch einen Arzt, Apotheker oder einen anderen qualifizierten Gesundheitsexperten. 

Die auf dieser Website genannten Nahrungsergänzungsmittel sind nicht dazu bestimmt, Krankheiten zu diagnostizieren, zu behandeln, zu heilen oder zu verhindern. Es wird empfohlen, vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln einen Arzt zu konsultieren, insbesondere bei bestehenden Erkrankungen, der Einnahme von Medikamenten oder Schwangerschaft.

Die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln kann von Person zu Person variieren

Es ist wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Umstände zu berücksichtigen. Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht als Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung oder einen gesunden Lebensstil verwendet werden. 

Die angeführten Aussagen über die Wirkungen und Eigenschaften von Nahrungsergänzungsmitteln basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesetzlichen Vorschriften. Dennoch übernehmen wir keine Gewähr für die Vollständigkeit oder Richtigkeit dieser Informationen.

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